Dem Sinnlosen einen Sinn geben

   Wenn unser Liebstes von uns gehen musste, dann ist da dieses endlos tiefe Loch,
   in das man fällt, ohne es bremsen zu können. Der Boden wird unter den Füßen
   weggezogen, so sagt es der Volksmund. Es ist die Konfusion der Gedanken,
   der Verlust jeglicher Struktur im Alltag, ... und das gepaart mit Verzweiflung,
   Mutlosigkeit, ... Man ist verloren in einem "Nichts".

               Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
                   Mark Twain

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   Wie immer im Leben haben wir die Wahl. Leben besteht nun mal aus ständigem
   Entscheiden - "Ent-Scheiden" - ich scheide von etwas. Also kann ich auch in solchen
   Situationen entscheiden, wie es weitergehen soll.

   Ein Option - die ich gewählt habe - ist, den Geist des verlorenen Menschen so gut es geht
   weiterzuleben, seine Wünsche, Ziele, Visionen so zu leben, wie sie/er es getan hätte.
   Denn dieser Geist lebt in uns "Überlebenden" weiter, und zwar durch die Leibe, die uns
   mit den Menschen ewig verbindet. Der einzige Unterschied ist, dass wir einen intakten
   Körper und Geist haben, der in der Lage ist, das alles umzusetzen, was die/der Verstorbene
   mal tun, erreichen wollte. 

   In diesem Sinne möchte ich dich einladen, etwas zu tun, wie ich es versuche zu tun:
 
               Lebe so, wie es die, der Verstorbene wollte,
               wie sie, er es sich vorgenommen hatte.

               Das ist dein Geschenk an das Leben.
               Es ist die Erfüllung der Liebe, die euch zu Lebzeiten verbunden hat.
               Lebe dabei den Schmerz und trage die Last des Verlustes.
               Lebe aber auch die Aufgabe, das umzusetzen,
               was dem Liebsten vorenthalten wurde.

               Denke bei allem Erreichten, bei allen Erfolgen daran,
               es mit dem Liebsten zu genießen, zu feiern.

               Das ist dann der Sinn deines weiteren Lebens!
               Ich lade dich dazu ein, das dem Leben zu schencken.
               :o)
               JoWu

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   Mensch werden, sein und bleiben


   Als Kind kommen wir frei und ungebunden zur Welt. Wenn wir "aufwachsen",
   verlieren wir oft Vieles, was uns als Mensch ausmacht - die Neugierde, der
   Entdeckungsdrang (das explorative Verhalten), die Spontaneität, ...
   Wir werden "erzogen", wir haben Normen zu erfüllen, Noten zu erreichen,
   Abschlüsse zu machen.
   Doch was lehrt uns das Leben? Was brauchen wir zum über-Leben?

                10_Regeln_des_Menschseins.pdf

   Alle Themen dieser Website habe ich zusammengetragen, weil sie mir helfen,
   meine Trauer und letztendlich den Rest meines Leben besser zu bewältigen.
   Es tut gut, sich in Worten und Bildern bewusst zu machen, auf was es im Leben
   eines Menschen wirklich ankommt.

   Aber da fehlt doch noch etwas?!


   Die Liebe - The love - L'amour

               Das Glück kann man nur multiplizieren, indem man es teilt.
                  Albert Schweitzer


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               Nur die Liebe versteht das Geheimnis,
               andere zu beschenken
               und dabei selbst reich zu werden.

                   Clemens Brentano

   Auch dir, euch mit auf den Weg - unser Trauspruch:

               Glaube, Hoffnung. Liebe, diese drei,
               aber die Liebe ist die größte unter Ihnen.

                   2. Korinther 13


                            ♥                     ♥     ♥      ♥             ♥        


   Wir glauben, was wir sind - wir sind, was wir glauben!

   Früh in unserem Leben lernen wir, in einer geballten Ladung, alles, was wir im Leben
   brauchen. Als Kind erwerben wir in den ersten 3 Jahren viele unserer Glaubenssätze,
   Regeln und Normen, aber auch Tugenden und Werte. Diese Erziehungsgrundsätze
   bestimmen unser Leben, von kleinauf. 

                10_Bitten_eines_Kindes_an_seine_Eltern.pdf

   "Wir sind, was wir glauben!" - Das kann ich auch bei mir feststellen.
   Aus unseren Wahrnehmungen über die 5 Sinnesorgane formen wir Gedanken,
   die wiederum uns formen.
   Das "Starter-Kit", der erste Fundus entseht durch die elterliche Erziehung, aber
   auch durch die "geheimen Erzieher", vor allem Freunde. Im weiteren Verlauf
   des Lebens kommen weitere Menschen und Träger von Botschaften dazu,
   Schule/Lehrer, Vereine/Betreuer, soziale Medien usw.
   Es ist die hohe Kunst eines erfüllten Lebens, mit all diesen "Erziehern" achtsam,
   angemessen und mit der gebotenen "Selbstfürsorge" umzugehen.  

               Sorge dafür, dass dein Denken nicht gedankenlos ist.
               Lenke es auf das, was dir gut tut.
               JoWu

   Mir fallen beim "Gedanken machen" (ein Wortspiel: Ge-Danken = dankbar sein)
   immer wieder Zitate und Texte ein; zwei davon sind meine Leitsätze geworden:

               Lebe heute, denke an morgen, profitiere von gestern.

               Lass uns dort den Platz einnehmen und gestalten,
               der uns zugedacht wurde.

   
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   Ein Leitsatz von mir ist, dass es einem Menschen nach einem Kontakt mit mir
   etwas besser geht, als zuvor. Mutter Teresa bringt dies so zum Ausdruck:

               Lass nicht zu, dass du jemand begegnest,
               der nicht nach der Begegnung mit dir
               ein bisschen glücklicher geworden ist.


   Zum guten Schluss ...


   Am Ende wird alles gut. Dazu ist wichtig, unseren Seelenfrieden zu finden,
   mit dem Leben und dem Glück, mit dem Abschied und der Trauer.
   Wir müsen annehmen, loslassen, akzeptieren, vor allem das Unveränderliche als das,
   was es ist. Es gibt kein Zurück - yesterday is history!
   Indem wir loslassen, hören wir nicht auf zu lieben, wir suchen nur nach einem anderen
   Weg, diese Liebe mit den aktuellen Möglichkeiten unseres Lebens zu kombinieren
   und daraus einen neuen Weg durch das Leben zu gestalten.

               Freundschaft heißt vergessen, was man gab,
               und in Erinnerung behalten, was man empfing.
               Alexandre Dumas


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   Danke sagen

   Es ist gut, täglich Danke zu sagen, dass ich lebe, dass es mich gibt, dass ich aufstehen
   und arbeiten kann, dass ich mich anstrengen und enstpannen darf, dass ich Liebe und
   Glück erleben kann, dass ich von Leid und Krankheit verschont bleibe, ... einfach Danke
   für alles, was mein Leben und mich ausmacht, was ich bin.

                                 DANKE, IMMER WIEDER DANKE
                ZUM LEBEN, ZUM GLÜCK,
ZU JEDEM NEUEN TAG!